Teil 2: Architektur vs. Rauminspiration

Dimitri Hegemann, Raumforscher und Urgestein des Technos in Deutschland spricht über die Magie des Raums und die Energie seines Tresor Clubs in Berlin…

Wo finden Sie Ihre Inspiration?

Das geht ganz schnell. Es kommt darauf an ob du dich sofort in einem Raum wohl fühlst und sagst „Wow!“ oder „Oh Gott, hier nicht!“. Genauso wäre es wenn du in eine Galerie gehst und sagst, dieses Bild ist es und das andere nicht. Diese Fähigkeit etwas zu erkennen kann ich mir auch nicht erklären, dennoch hat sie jeder Mensch.

Was ist ein „Raum“ ?

Ein Raum versammelt Menschen und bringt diese aus verschiedensten Bereichen zusammen, ob Philosoph, Handwerker oder Musiker. Wenn ein Raum gut gestaltet und Magie zu spüren ist, dann kommen coole Leute zusammen woraus wiederum etwas neues entspringen kann. Ohne coole Orte kommen keine coolen Partys zustande; und ohne coole Veranstaltungsorte gibt es keine coolen Konzerte.

Wie sehen Ihre „Favorite Spaces“ aus?

Für mich sind Orte ein Geschenk die schon in ihrer Gestaltung und Optik fertig sind. Du kommst rein und freust dich einfach nur.

Was ist für Sie Architektur ?

Ich mag die Hellas oder auch Rom. Besonders finde ich auch die einfachen Dinge wie die Tipis oder Steinhäuser der Indianer. Dazu sollte die Architektur funktional sein. Was ich nicht mag sind Glas- oder Plattenbauten. Höhlen oder Burgen sind aber hingegen sehr interessant.

Als was sehen Sie das „Kraftwerk“ ?

Wir sind mit dem Tresor Club in das Kraftwerk gezogen. So einen Ort suchen die Leute in Berlin. Sie schauen sich zwar auch das Brandenburger Tor oder andere Sehenswürdigkeiten an, aber die Leute suchen nach einem Ort an dem sie abschalten und in eine andere Welt hinein tauchen können.

Artikel: Nadja Finkeldey

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Interview von Maren Kreft und Malin Ciezla

hier geht es zu Teil 1 des Interviews

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3 Antworten zu Teil 2: Architektur vs. Rauminspiration

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